Unsere Aktivitäten 2022:










Die Vorbereitung und Durchführung übernimmt jeweils immer eine Klasse, mithilfe ihrer Klassenlehrer*innen. Dabei bereiten die Schüler*innen die Inhalte vor, gestalten entsprechend eine Präsentation, schreiben einen Moderationstext und verteilen die erforderlichen Dienste. Während der Schulversammlung übernehmen sie zum Beispiel die Moderation, den Technik-Dienst, den Fotografen-Job sowie Ordnerdienste.
Folgende Punkte stehen bei jeder Schulversammlung fest auf dem Programm:
1. Neues aus der SV (Schülervertretung): Hier berichten Vertreter*innen über Neuigkeiten aus den regelmäßig stattfindenden SV-Sitzungen. An diesen nehmen alle gewählten Klassensprecher*innen, die Schülersprecher sowie Frau Braun als Vertrauenslehrerin & Frau Guzmàn als Schulsozialarbeiterin teil.
2.Rückblick: Dabei wird auf die Besprechungspunkte der letzten Schulversammlung geschaut.
3. Das liegt mir auf dem Herzen…“: An dieser Stelle können alle Schüler*innen ansprechen, was sie stört, sie allen Mitschüler*innen einmal mitteilen wollen oder sie sich ggf. wünschen.













(Musiktest in den ersten beiden Stunden) auf den Weg zu einem Klassenausflug.
Auf dem Jakobsberg und Laurenziberg konnten sich alle mal wieder richtig
austoben und -dank des Sturms- mal wieder richtig ausgiebig frische Luft tanken!
Es war sehr schön - wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug!



Die Schüler*innen dachten auch besonders an Renate Wertheim, die hier in der Heimesgasse mit ihrer Familie lebte. Auch sie erlebte dreijährig die Pogromnacht 1938, an dessen traumatischen Folgen einer ihrer Brüder kurze Zeit darauf starb. Sie erlebte, dass ihrem Vater in dieser Nacht, in der das Haus der Familie und ihr Geschäft für Wäscheartikel verwüstet wurde, brutal viele Zähne ausgeschlagen wurden. Dann wurde er für 6 Wochen in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt.
Die ganze Familie wurde wie Günters Familie nach Treblinka verschleppt und dort ermordet. Renate war zu der Zeit 7 Jahre alt! Auch sie könnte heute noch leben und hätte vielleicht ein Leben voller Glück gehabt. Alles wurde ihr brutal genommen.
Die Schülerinnen und Schüler versammelten sich am Holocaust-Gedenktag vor deren ehemaligen Häuser, hörten den Berichten ihrer Lehrerin Lilli Nonte zu und gedachten in Stille mit ausgebreiteten Händen über den hinweisenden Stopersteinen der Opfer, auf dass sich solche Zeiten nicht wiederholen.


